16. August 2026 bis 18. Oktober 2026
Retrospektive des Bremer Bildhauers und Zeichners.In der Ausstellung werden Skulpturengruppen, großformatige übermalte Stahldrucke und Radierungen gezeigt. Abstrakt figurative Holzskulpturen begegnen erzählend Traumhaftem auf Nessel und Büttenpapieren. Die breit gefächerte Raumauffassung des Künstlers reicht von Skulptur Setzungen über Rauminstallationen bis ins Poetische. Präsenz und Flüchtigkeit sind die beiden Pole, Zwischenräume freizulegen, um Unsichtbares sichtbar zu machen. In den Skulpturen erstarrt die Bewegung im Raum, während in den flächigen Arbeiten weiße Figuren die schwarze Raumtiefe bevölkern.
„Wenn ich als skulptural arbeitender Bildhauer das gewachsene und lebendige Material Holz aufbreche oder zerteile, scheint der Eingriff einschneidend, führt zu einer anderen Konstellation und eröffnet neue Perspektiven. Immer neigt sich die Form der menschlichen Gestalt zu, weil wir uns in der Abstraktion wie in einem Spiegel wiedererkennen.“
Gunther Gerlach