22. März 2026 bis 28. Juni 2026

Gerhard Marcks, Läufergruppe, 1923, Bronze, Foto: Rüdiger Lubricht, Worpswede, VG Bild-Kunst, Bonn, 2026
Amerika in all seinen Facetten war für Gerhard Marcks (1889–1981) ein stetiger Bezugspunkt. Schon als Kind schrieb er »Indianer«-Geschichten und träumte vom »Wilden Westen«. Später wurde der Kontinent für ihn greifbarer: Bereits 1931 war er auf der Ausstellung »German Painting and Sculpture« im Museum of Modern Art (MoMA in New York) vertreten und ab 1937 fand er in Curt Valentin einen Galeristen, der sein Werk in Übersee vertrat. Wie viele von Marcks’ Bekannten hatte dieser Deutschland unter den Nationalsozialisten verlassen müssen. Nach dem Zweiten Weltkrieg reiste Marcks 1950 und 1963 nach Amerika. Er besuchte dort alte Freund*innen und ließ sich durch Menschen und Landschaft zu Plastiken sowie Zeichnungen und Druckgrafiken inspirieren. Die Ausstellung gibt Einblicke in sein Netzwerk und Freundschaften.Mehr Ausstellungen des Gerhard-Marcks-Hauses finden Sie hier.
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